Alexander Steber, Key Account Manager bei der MaxSolar GmbH
Im Vortrag wird gezeigt, wie aus kommunaler Wärmeplanung konkrete Infrastrukturprojekte entstehen können. Ausgangspunkt sind Bestands- und Potenzialanalysen, Zielszenarien und Umsetzungsstrategien, aus denen Machbarkeitsstudien, Betreibermodelle, Finanzierungsstrukturen und Bürgerbeteiligungskonzepte abgeleitet werden. Grundlage sind belastbare Daten für fundierte Investitionsentscheidungen.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem digitalen Zwilling, der Gebäudedaten, Investitions- und Betriebskosten sowie Versorgungsoptionen zusammenführt. So können zentrale und dezentrale Wärmegebiete identifiziert und die wirtschaftlichen Bedingungen für Wärmenetze bewertet werden – mit oft unterschätzten Potenzialen im ländlichen Raum.
Anhand der Projekte Bundorf und Marktl am Inn wird erläutert, wie MaxSolar Sektorenkopplung praktisch umsetzt: Strom aus Freiflächen-Photovoltaik und Wind wird über Großwärmepumpen, Elektrokessel, Speicher und Hackschnitzel zu einer erneuerbaren, versorgungssicheren Wärmeversorgung. Der Vortrag zeigt zudem, wie Solarparks, Wärmenetze, Ladeinfrastruktur, Bürgerbeteiligung und kommunale Wertschöpfung zusammenspielen und welche Rolle Rechenzentren als zukünftige Abwärme- und Einnahmequelle für Kommunen einnehmen können.