Markus Euring, Geschäftsführer ENERPIPE GmbH
Kommunale Wärmeplanung ist weit mehr als die Einteilung von Gebieten anhand fester Kennzahlen. Der Vortrag zeigt, warum standardisierte Kriterien allein häufig zu kurz greifen und jede Kommune ihre individuellen Rahmenbedingungen berücksichtigen muss.
Anhand praxisnaher Beispiele wird erläutert, welche Faktoren über den Erfolg von Wärmenetzen entscheiden – von den lokalen Gegebenheiten über die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bis hin zur Frage, wer ein Wärmenetz langfristig wirtschaftlich betreiben kann. Gerade im ländlichen Raum können genossenschaftliche Betreibermodelle eine tragfähige Alternative zu klassischen Energieversorgern sein.
Der Vortrag macht deutlich, dass auch kleinere oder kleinteilig strukturierte Gebiete Potenzial für ein Wärmenetz bieten können – vorausgesetzt, Planung, Akteursbeteiligung und Betriebsmodell werden von Beginn an gemeinsam gedacht.